PRESSEMITTEILUNG des CDU-Landtagskandidaten Dr. Patrick Rapp

Breisgau – Der CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Breisgau, Dr. Patrick Rapp, bezeichnet die Entscheidung des Bundesrates am Freitag für eine Beibehaltung des Anbaustopps im Weinbau einzutreten als sehr erfreulich. „Der Anbaustopp ist für den Kaiserstuhl und das Markgräflerland sehr wichtig. Die von der Europäischen Union angestrebte Aufhebung wäre eine große Gefährdung für die Zukunft tausender Winzerbetriebe und unsere traditionelle Kulturlandschaft. Die CDU-geführte Landesregierung setzt sich für unsere Winzer ein und weiß um die Bedeutung des Weinbaus gerade in Steillagen. Der Bundesratsbeschluss ist ein Erfolg für den Weinbau“, so Patrick Rapp.
Nach der EU-Weinmarktorganisation wird der Anbaustopp 2015 auslaufen und kann dann höchstens noch bis 2018 verlängert werden. Deshalb hat Baden-Württemberg einen Entschließungsantrag zum Thema Anbaustopp in den Bundesrat eingebracht, der am Freitag beschlossen wurde. Dieser setzt sich für eine Beibehaltung des Anbaustopps bis 2025 ein und will danach die Verantwortung für die Anbauregeln an die Mitgliedstaaten übertragen. Die Bundesregierung wird mit dem Bundesratsbeschluss aufgefordert diese Position in Brüssel zu vertreten. „Wir müssen gemeinsam auf allen Ebenen für die Beibehaltung des Anbaustopps kämpfen“, so Rapp, der auch auf Gespräche mit EUAbgeordneten und den Weinbauverbänden verweist. „Insbesondere der Weinbau in Hang- und Steillagen wäre ohne Anbaustopp nicht mehr konkurrenzfähig. Flächen in schwer zu bewirtschafteten Lagen würden zunehmend brachliegen. Neben den Konsequenzen für den Weinbau würde sich die Veränderung des Landschaftsbildes auch nachhaltig auf andere Bereiche, wie beispielsweise den Tourismus auswirken“, erklärt Landtagskandidat Dr. Patrick Rapp. Die CDU Breisgau-Hochschwarzwald hatte sich bereits im Januar mit Erfolg für die Aufnahme des Anbaustopps in das Regierungsprogramm der Landes-CDU eingesetzt.
Bis 2012 muss die Europäische Kommission eine Halbzeitbewertung der bestehenden Weinmarktreform durchführen und dabei auch die Frage nach einer Zukunft des Anbaustopps bewerten.
gez. Micha Bächle, 20.3.2011