PRESSEMITTEILUNG des CDU-Landtagskandidaten Dr. Patrick Rapp

Kandern –Der CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Breisgau Dr. Patrick Rapp begrüßt die Aussage von Ursula Ganzke, Konrektorin der August-Macke Schule in Kandern, den Erfolgskurs der Hauptschule fortsetzen zu wollen. Die Schule wurde 2005 für die innovative und herausragende Gestaltung der Unterrichtspraxis vom baden-württembergischen Ministerpräsident ausgezeichnet. „Der Erfolg des Kandern-Ingelfinger-Modells ist substanziell und hat nichts mit einem Titel zu tun. Die August-Macke Schule wird auch ohne Werkrealschuletitel weiterhin auf Erfolgskurs bleiben“, erklärt Rapp mit Blick auf die Kritik der Grünen-Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich, dass die einzügige Hauptschule keine neue Werkrealschule werden könne. Bemerkenswert sei zudem, dass die Grünen auf Landesebene die Werkrealschule ablehnen und die Grünen-Vertreterin diese nun fordere.

Zum Schuljahresbeginn wurden viel versprechende Neuerungen im Bildungsbereich auf den Weg gebracht. „Bildung hat einen sehr hohen Stellenwert in Baden-Württemberg“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Lusche, der beispielsweise auf die Senkung des Klassenteilers verweist. 525 neue Werkrealschulen sind an den Start gegangen. Die demografische Rendite durch den Schülerrückgang kommt in vollem Umfang der Bildung zu Gute. Aufgrund von pädagogischen und organisatorischen Rahmenbedingungen konnte nicht jede Hauptschule zur Werkrealschule werden.  „Wichtig ist uns, dass die Grundschulen vor Ort sind und die weiterführenden Schulen von der Hauptschule bis zum Gymnasium ihr Profil schärfen können und somit die beste Ausgangslage für unsere Kinder und Jugendlichen bieten“, erklärt der Landtagskandidat Rapp. Jede Schule könne, so wie die August-Macke Schule, ihr eigenes Profil ausbilden und mit ihren Stärken für sich werben. Besonders der enge und frühzeitige Bezug zur Arbeitswelt, wie ihn die Schule in Kandern verfolgt, sei enorm wichtig, so Rapp, der selbst Personalleiter bei einem mittelständischen Unternehmen ist.  

gez. Micha Bächle, 24.9.2010