CDU zieht mit Dr. Patrick Rapp in die Landtagswahl im Wahlkreis Breisgau / CDU-Abgeordneter mit 98,75 % nominiert

Breisgau – Die CDU im Wahlkreis Breisgau zieht mit Dr. Patrick Rapp in die Landtagswahl 2016. Die CDU Mitglieder nominierten den CDU-Kreisvorsitzenden aus Oberried, der seit 2011 die Region im Landtag vertritt, mit 98,75 % erneut als Landtagskandidat. Zweitkandidatin ist Natascha Thoma-Widmann. „Die Politik muss Wege aufzeigen um Probleme zu lösen und nicht wie die grün-rote Landesregierung wichtige Projekte verhindern“, so Rapp.

Rapp-Thoma Widmann

Die CDU geht mit Zuversicht in die Landtagswahl 2016. Nachdem mit Guido Wolf bereits seit Dezember der Spitzenkandidat und Herausforderer von Ministerpräsident Winfried Kretschmann feststeht, haben die Mitglieder der CDU im Wahlkreis Breisgau am Freitagabend im Bad Krozinger auch ihren Landtagskandidaten gewählt. Dr. Patrick Rapp (46), der seit 2011 den Wahlkreis als direkt gewählter Abgeordneter im Landtag vertritt, wurde mit 98,75 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Zuvor zeigte Rapp in seiner Rede die Widersprüchlichkeiten und handwerklichen Fehler der grün-roten Regierungspolitik auf. Das Verhalten der Landesregierung bei der B31 West sei eine reine Verhinderungspolitik zum Schaden der Region. „Die B31 West ist wichtig und notwendig“, so Rapp. Unverständlich sei für ihn auch, weshalb der Landesverkehrsminister beim Ausbau der Rheintalbahn für den Abschnitt Müllheim/Auggen jegliche Mitfinanzierung abgelehnt habe. Nur wenn Bund und Land sich beteiligen, kann es eine Lösung geben. Daher habe die CDU-Landtagsfraktion nun eine gemeinsame Initiative aller Landtagsfraktionen angeregt, um das Land zu einer Mitfinanzierung zu bewegen. Handwerkliche Fehler der Landespolitik sieht Rapp in der Forderung zur Nutzung des Rohstoffs Holz, wenn gleichzeitig immer mehr Wälder unter Schutz gestellt werden. Gleiches gelte auch für die neue Landesbauordnung, welche die Realität im ländlichen Raum verkenne. „Wir brauchen im ländlichen Raum keine Vorschrift für wettergeschützte Fahrradstellplätze als Ersatz für KFZ-Stellplätze“. Rapp kritisierte auch die aktuelle Schulpolitik. „Baden-Württemberg wird unter Wert regiert“. Gemeinsam mit Guido Wolf werde man die grün-rote Landesregierung 2016 ablösen.

Als Teamspielerin präsentierte sich Natascha Thoma-Widmann aus Ebringen, die mit 94,87% als Zweitkandidatin, wieder nominiert wurde. „Eine gute Infrastruktur ist für den ländlichen Raum überlebensnotwendig“, so die Diplom-Volkswirtin und Kreisrätin. Beim Jahrhundertprojekt Rheintalbahn dürfe sich die Landesregierung nicht aus der Verantwortung stehlen.

Bundestagsabgeordneter Armin Schuster und Bad Krozingens Bürgermeister Volker Kieber attestierten Rapp eine ausgezeichnete Arbeit für die Region. Er sei engagiert, kompetent und habe sich bei allen Themen für die Belange der Region eingesetzt.